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About us
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Hundenärrisch war ich
schon immer! Schon als Kind und Jugendliche hatte ich immer Umgang mit
Hunden, vor allem mit Schäferhunden. Meine Eltern züchteten nicht und
die Hunde wurden auch nicht ausgebildet, sie waren eben nur Familienhunde
und Spielgefährten für meine Schwester und mich.
Nach Jahren der
Schul- und Berufsausbildung , sowie der Familiengründung kam 1977 die
erste Schäferhündin zu uns ins Haus. Wir sahen sie sonntags bei einem
Familienspaziergang in einem Hundeverein und ich war sofort
begeistert. (Warnung an alle: niemals einen Hund so
kaufen!) Vor allem unsere
Kinder drängten uns „wir führen sie aus, wir machen das alles, usw.
usw.“ Also kam „Gina“ (8 Monate alt) in unser Haus. Aber wie das so
oft der Gang der Dinge ist, zum Schluß war Muttern die einzige, die mit
dem Schäferhund „Gassi“ ging. Ab sofort war „Gina“ mein
Hund!
Ich
beschloß, auf einen Hundeübungsplatz zu gehen ( im Ort war einer), um
dem Hund etwas Manieren beizubringen. Ich arbeitete fleißig mit ihr und
konnte ein Jahr später die 1. Prüfung mit ihr machen. Inzwischen war ich
auch schon Mitglied im Verein für Deutsche Schäferhunde geworden.
Intensiv saugte ich alles in mir auf, was ich
über Hundeerziehung hörte,
kaufte mir viele Bücher, weil mich vor allem die „Seele“ des Hundes
interessierte. An Zucht dachte ich damals noch nicht, obwohl mein Mann,
der mich sehr unterstützte, und ich interessehalber diverse Zuchtschauen
besuchten. Wir lernten nette Leute kennen, hier vertieften sich
Freundschaften und Interessen, und es taten sich für uns völlig neue
Dimensionen auf. Es machte Spaß im Verein und unter Gleichgesinnten.
Im
Laufe der Jahre kam dann immer wieder ein Hund dazu, so habe ich z.B. mit
„Cassius Blue-Iris“ an diversen Pokalkämpfen teilgenommen. Weil er
schön war, ging ich mit ihm auf die SHZS und war glücklich über einen
Platz im besten Ring. Mit „Herby Blue-Iris“ und „Kim Blue-Iris“
besuchte ich diverse Zuchtschauen und war dort sehr erfolgreich.
So
„richtig los“ ging’s eigentlich im Jahr 1984, als ich von Herrn W.
Martin die Uran-Tochter „Ussi
von der Wienerau“ bekam. Mit ihr hatte ich sehr großes Glück,
entwickelte sie sich doch zu einer prachtvollen, wesensstarken und
gesunden Hündin, die auch vorzüglich auf dem Übungsplatz arbeitete.
Da sie auch noch zu einer wahren Schönheit heranwuchs, wurden wir
Aussteller. Kreuz und quer durch Deutschland besuchten wir sehr
erfolgreich diverse Zuchtschauen.
Vereinbarungsgemäß
züchtete ich mit ihr auf den Zwingernamen „von der Wienerau“, gleich
im ersten Wurf wurde die spätere VA-Hündin „Vaneska
von der Wienerau“ geboren.
Man
kann sagen, daß „Ussi“ in
jedem Wurf „etwas dabei hatte“. So
bin ich eigentlich stolz darauf,
daß viele bekannte „Wienerau“-Hunde bei mir in meinem
Haus das Licht der Hunde-Welt
erblickten, auch wenn sie später teilweise andere Besitzer hatten.
Um
nur einige aufzuzählen :
„E“-Wurf – Wienerau ( Esko
)
„J“-Wurf
– Wienerau ( Jambo,
Janko, Jello, Joschy )
„M“-Wurf
- Wienerau ( Matty )
„N“-Wurf
- Wienerau ( Nathalie )
„S“-Wurf
– Wienerau ( Sindie, Scotch
)
„T“-Wurf – Wienerau ( Tacko,
Torro )
„V“-Wurf
– Wienerau ( Vanta, Vara,
Venja, Vilma, Vimo )
„X“-Wurf
– Wienerau ( Xandra, Xila,
Xeno )
Den
größten Erfolg hatte ich jedoch im Jahre 1995, als meine „Nathalie“
in Hamburg den Titel der Weltsiegerin
in der GHKL erringen konnte. Ich konnte es gar nicht glauben, auch
heute noch erscheint es mir wie ein schöner Traum!
Allen
Versuchungen zum Trotz behielt ich sie und hatte das Glück,
in einem Wurf von „Nathalie“
auf meinen Zwingernamen eine wunderschöne Hündin zu züchten, die spätere
zweimalige VA-Hündin „Jade
von Blue-Rose“ . Aus ihrem ersten Wurf behielt ich eine Tochter
"Ornella von Bad Boll", die im Jahr 1999 auf der SHZS in
Karlsruhe in der JHKL Vizesiegerin werden konnte.
Ich
hoffe nur, dass das Glück mir auch weiterhin hold ist !!!
Elke Lore Staab
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